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30.03.10
Bericht
5 jähriges Jubiläum in Wien/Neustadt 2005-2010
18.März 2010
Wir trafen uns in Bietigheim bei
der Familie Britsch. Dann fuhren wir mit einem Kleinbus nach
Neustadt/Wien um ca. 09.30 Uhr ab. Gute Laune, lustig Witze. Wir
plauderten im kleinen Bus, es war toll und es wurde viel fotografiert.
Vor der Ausfahrt Nürnberg auf der Autobahn rasteten wir und gingen zum
Vesper und Kaffee trinken.
Nach der Stärkung fuhren wir
weiter, vorbei am Nürnberger Kreuz kamen wir plötzlich in einen Stau.
Wir konnten nicht weiter fahren, weil zwei Lkw zusammen gestoßen sind.
Es dauerte lange, ca. 1 ½ Stunden Wartezeit, wegen dem Unfall. Dann
endlich konnten wir langsam weiter fahren, Gott sei Dank. Insgesamt
brauchten wir 8-9 Stunden um nach Wien/Neustadt zu fahren. Ungefähr um
19.30 Uhr kamen wir dann in Wien/Neustadt im Hotel Martinihof gut an.
Wir bekamen die Schlüssel für die
Zimmer. Die Zimmer sind nicht schlecht und gut aufgeräumt. Und nach der
langen Fahrt haben wir großen Hunger und begaben uns zum Abendessen in
den gemütlichen Keller der wie eine Bauernstube eingerichtet ist.
Bei gutem Essen und viel
Unterhaltung trafen wir auch auf Spieler aus Schweden, Finnland, Italien
und Österreich. Haben nicht gewusst, dass der Vater der gehörlosen Frau
Hovrath das Hotel Martinihof besitzt.
Wir gehen ins Bett, denn wir
müssen morgen früh aufstehen, die frische Luft tut uns gut.
19. März 2010
Wir haben gut ausgeschlafen und
dann ein herrliches Frühstück zu uns genommen.
Dann fuhren wir ins Zentrum,
aber nicht in die Großstadt Wien sondern außerhalb, ca. 8 km entfernt
zum Bowling. Die Bowlinghalle glänzt durch ihren freizeitlichen Charme,
einer guten Verbindung sowie eine wunderbare Aussicht. Eine
Großmarkhalle ist dabei, daneben ein Kino, sowie ein Cafe und
verschiedene ausländische Restaurants, Spielautomaten sowie die
Bowlingbahnen.
Leider lag zu viel Öl auf den
Bowlingbahnen, so dass es schwer war die Kugel rollen zu lassen. Um
13.00 Uhr waren die Auslosungen um die Partien wer gegen wen spielt
anzusetzen. Als erstes waren die Einzel Damen und die Einzel Herren an
der Reihe.
Der Startschuss war damit
ausgelöst, die Bowlingspiele konnten beginnen.
Daggi spielte nicht schlecht,
auch Uwe, Jürgen, Sebastian, Bernd, Manfred und Tobias spielen sehr gut
aber hatten leider Pech das auch dem vielen Öl auf den Bahnen geschuldet
war, so war es auch wesentlich schwerer die Pins zu treffen und einen
Strike zu erzielen. Darauf mussten wir uns einstellen und ein Gefühl
dafür bekommen.
Bis spät abends spielten wir
weiter bis ca.19.30 Uhr für Damen Doppel und Herren Doppel, wurde aber
leider abgebrochen, dafür wurde dann weiter am nächsten Tag Doppel Damen
und Herren gespielt.
Weil der Bowlingchef eine gewisse
Verdienstmöglichkeit für sich in Aussicht stellen musste, durften auch
normal Hörende spielen, dafür bezahlten die Hörenden für die Gehörlosen
die Mahlzeiten sowie die Getränke. Darum spielten wir zwei Tage ohne
Hörende nur für Gehörlosen allein zusammen oder bis höchstens bis 20.00
Uhr fertig. Nach den langen Tagen hatten unsere Spieler mit Muskelkater
zu kämpfen.
Am besten war es 6 die Spiele
fertigzumachen, damit wir morgen mehr Zeit für Unterhaltung hatten.
Wir sind müde und legten uns bald
ins Bett.
20. März 2010
Ich musste bald aufstehen, so um
ca.05.00 Uhr, weckte dann Sebastian Rüdel um 05.45 Uhr. Wir aßen zum
Frühstück, da kam auch schon Herr Duschet. Wir fuhren zum Bowlingzentrum
um 09.00 Uhr los, damit kamen wir dem Finale der Doppel Herren u. Damen
Doppel näher.
Interessante und spannende
Bowlingspiele gab es zu bestaunen und es wurde um die Preisgelder
gekämpft.
Dabei waren auch Prag, Lathi,
Stockholm, Göteborg, Mannheim, München, Graz und Stuttgart. Einen guten
Kampf boten unsere Männer aus Stuttgart. Auch die Damen aus Stuttgart
kämpften gut um Siegerpreis. Zum Finale der Männer kam es zum Spiel
Mannheim gegen Stuttgart. Mannheim hatte gewonnen, da kam Stockholm als
letztes gegen Mannheim im Herren Einzel dran. Stockholm hatte
überzeugend gewonnen. Das war ein sehr tolles und interessantes Spiel.
Lathi hatte auch gewonnen und
zwar im Damen Einzel, habe aber leider nicht alles gesehen.
Dann fuhren wir wieder zurück zum
Hotel Martinihof und begaben uns in den Festsaal um 21 Uhr, natürlich
gut angezogen und genossen das Abendessen und die Tombola.
Hans –Peter Britsch redete mit
Herrn Duschet über die guten gemeinschaftlichen Kontakte zwischen
Deutschland und Österreich. Er schenkte ihm einen schönen Bierkrug mit
einem Deckel in dem eine Gravur unseres Stuttgarter Vereins eingelassen
war. Herr Duschet hat das sehr gefallen gut und gefreut.
Danach kam Präsident Gunther
Duschet dran und redete über den Preis der 1. Bis 4. platzierten Damen
und Herren im Einzel und Doppel.
Schade das der Tag so kurz war
und die Veranstaltung deshalb auch so ziemlich spät stattfand. Doch die
Tombola entschädigte dafür und die Gewinne aus der selbigen.
Wir hatten eine gute Zeit mit
unseren gehörlosen Freunden aus dem Niederösterreichischen Neustadt und
wir werden Gunther Duschet nicht vergessen. Alle wissen schon das ein
fünfjähriges Vereinsbestehen nicht so einfach ist. Es kostet sehr viel
Arbeit und viel Mithilfe um das Ganze zu organisieren.
Wir wünschen alles Gute und
drücken fest die Daumen für die Zukunft NÖSÜdGHSK damit sie auch in
Zukunft weiter ihren Verein ausbauen und Bowling weiter die Kugel rollen
lassen können.
Vielen Dank!
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